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Rechtsanwalt für Hartz 4 in Köln

Rechtsanwalt Bruno Ferdinand wird Sie sachverständig beraten und vertreten, wenn Sie Probleme mit Ihrem Jobcenter haben.

Sie können sich beraten lassen, ob Ihnen Leistungen zustehen oder ob es sinnvoll ist Widerspruch oder Klage gegen eine Entscheidung des Jobcenters einzulegen. Insbesondere bei EU-Ausländern, kann fraglich sein, ob Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes durch das Jobcenter bewilligt werden müssen.

Sie können sich auch vertreten lassen, wenn Sie Widerspruch oder Klage gegen eine Entscheidung des Jobcenters einlegen möchten oder diese bereits eingelegt haben, eine Entscheidung aber noch aussteht.

Die Kosten für meine Inanspruchnahme übernimmt im Regelfall der Staat durch die Bewilligung von Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe. Nähere Informationen erhalten Sie, wenn Sie mich anrufen. Bei der Kontaktaufnahme entstehen keine Kosten für Sie.

Was Sie zu Hartz 4 wissen sollten:

Leistungen werden nur auf Antrag erbracht. Das bedeutet, der Leistungsberechtigte sollte sich, wenn er hilfebedürftig ist, umgehend beim Jobcenter melden und Leistungen beantragen. Das zuständige Jobcenter ist verpflichtet, über den Antrag zu entscheiden, auch dann, wenn der Mitarbeiter des Jobcenters der Ansicht ist, dass Ihnen keine Leistungen zustehen. Der Antrag darf also nicht zurückgewiesen werden. Leider kommt es gelegentlich vor, dass Mitarbeiter des Jobcenters davon abraten, einen Antrag zu stellen. Da aber Leistungen rückwirkend ab dem Ersten eines Monats bewilligt werden, wenn die Voraussetzungen des Leistungsbezugs seitdem bestanden, kann die verspätete Antragstellung zu finanziellen Verlusten führen. Bestehen Sie daher darauf, dass Ihr Antrag entgegengenommen und die Entgegennahme quittiert wird, damit Sie ein Beweisstück haben, wann der Antrag beim Jobcenter eingegangen ist.

Häufig ist das Fehlen von Unterlagen bei einer Entscheidung des Jobcenters die Ursache für einen nachteiligen Bescheid. Achten Sie darauf, dass die geforderten Unterlagen möglichst vollständig und zügig eingereicht werden. Das gilt auch für alle Unterlagen, die bei einer Veränderung der Einkünfte oder des Vermögens eingereicht werden müssen. Fertigen Sie auf jeden Fall Kopien der Unterlagen, bevor Sie diese beim Jobcenter einreichen.

Um den Nachweis zu führen, dass die Unterlagen tatsächlich beim Jobcenter angekommen sind, können die Unterlagen  per Einschreiben versendet werden, wobei eine Person bezeugen können sollte, welche Unterlagen per Einschreiben versendet worden sind. Die Unterlagen können auch persönlich oder durch einen Zeugen beim Jobcenter eingereicht werden. Wenn die Unterlagen persönlich eingereicht werden, dann sollten Sie sich auf die Kopien der dort eingereichten Unterlagen einen Eingangsstempel geben lassen. So können Sie immer nachweisen, welche Unterlagen zu welcher Zeit eingereicht worden sind.

Nach Bewilligung der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes sind oftmals

  • die Höhe der Leistungen,
  • die Höhe der anerkannten Miete und der Heizkosten (KdU),
  • die Rückforderung von Leistungen, Umzüge und die Übernahme von Umzugskosten,
  • die Erstausstattung,
  • das Zusammenleben mehrerer Personen in einer Bedarfsgemeinschaft sowie
  • die Minderung von Leistungen (Sanktionen) wegen vermeintlicher Pflichtverletzungen eines Leistungsberechtigten

Gegenstand von Streitigkeiten zwischen den Leistungsberechtigten und den Jobcentern.

Sollten Sie den Eindruck haben, dass das Jobcenter Ihre Leistungen nicht zutreffend bewilligt hat oder aber zu Unrecht Leistungen zurückfordert, so können Sie sich gerne an mich wenden. Gemeinsam werden wir dann das weitere Vorgehen besprechen und abstimmen. Bitte beachten Sie, dass gegen die Bescheide des Jobcenters nur innerhalb eines Monats ab Bekanntgabe Widerspruch eingelegt werden kann. Bekanntgabe bedeutet, der Bescheid, gegen den sich der Widerspruch richten soll, wird zugestellt oder übergeben.

Sollte die Widerspruchsfrist bereits verstrichen sein, so kann dennoch unter bestimmten Voraussetzungen die Entscheidung des Jobcenters überprüft werden.Hierzu berate ich Sie gerne.

Es besteht eine Bürogemeinschaft mit Rechtsanwalt Thomas Krause (Fachanwalt für Familienrecht und Fachanwalt für Arbeitsrecht). Die Tätigkeitsschwerpunkte von Rechtsanwalt Krause liegen im Familienrecht, im Erbrecht sowie im Arbeits- und Mietrecht.