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Ausbildung und ALG II

Leistungsberechtigt sind Auszubildende in der Berufsausbildung oder in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme, wenn sie nicht beim Ausbilder, in einem Wohnheim oder Internat untergebracht sind.

Ein Leistungsausschluss besteht weiterhin für Studierende an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen, die nicht bei den Eltern wohnen. Das gleiche gilt für Schüler und Studierende deren Ausbildung zwar förderungsfähig ist, die aber aus anderen Gründen als der Anrechnung von Einkommen und Vermögen (beispielsweise: BAföG_Leistungsausschluss aufgrund des Alters, Wechsel des Ausbildungsganges oder Mehrfachausbildung).

Im Übrigen sind Bezieher von BAföG oder Auszubildende, die aufgrund der Anrechnung von Einkommen und Vermögen BAföG nicht beziehen, nun leistungsberechtigt nach § 7 Abs. 5 und 6 SGB II.

Ist die Ausbildung zur Integration ins Erwerbsleben zwingend notwendig und erhält der Auszubildende nur aufgrund  der Altersgrenze von 30 bzw. 35 Jahren kein BAföG, dann besteht ein Anspruch auf SGB II-Leistungen nach § 27 Abs. 3 SGB II. Dies gilt aber wiederum nicht für Studierende an Höheren Fachschulen, Akademien oder Hochschulen.